Mitgliederportraits

Drei Fragen an... Manuel Herzog, General Manager Schweiz, Österreich und Ungarn, Dott

Manuel Herzog
Manuel Herzog

Manuel Herzog, General Manager Schweiz, Österreich und Ungarn, Dott

Was bewegt euch zu einer Mitgliedschaft bei CHACOMO?

Dott engagiert sich in Schweizer Städten und Gemeinden für eine nachhaltige, sichere und verlässliche Mikromobilität. Wir sind überzeugt: Die Mobilitätswende gelingt nur gemeinsam. CHACOMO ist für uns die zentrale Plattform, um Kräfte zu bündeln, Standards für die gesamte Branche zu setzen und den Dialog mit Politik, Verwaltung und ÖV auf Augenhöhe zu führen. Mit meinem Engagement im Vorstand möchte ich aktiv dazu beitragen, Shared Mobility als unverzichtbare Säule der Schweizer Transportlandschaft weiterzuentwickeln und den Austausch zwischen Anbietern und Städten zu stärken.

Welchen Mehrwert bietet euer Produkt und welche Lücken im Verkehrssystem schliesst es?

Unsere E-Bikes und E-Scooter sind die ideale Ergänzung zum öffentlichen Verkehr, insbesondere für die erste und letzte Meile. Sie machen Wege flexibel, die für den klassischen ÖV zu feinmaschig und zu Fuss zu lang sind. Damit bieten wir eine echte, emissionsfreie Alternative zum eigenen Auto. Durch die Verknüpfung unserer Flotten mit lokalen ÖV-Knotenpunkten und Mobilitätshubs entlasten wir die Innenstädte vom motorisierten Individualverkehr, verbessern die Erreichbarkeit in Agglomerationen und steigern die Lebensqualität in den Quartieren.

Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit euer Produkt sich durchsetzen kann?

Für eine langfristig erfolgreiche Mikromobilität braucht es verlässliche und pragmatische Rahmenbedingungen: 

  • Sichere Infrastruktur: Durchgängige Velonetze und ausreichend gewidmete Abstellflächen im öffentlichen Raum für geordnete Strassen. 
  • Fairer Regulierungsrahmen: Einheitliche, transparent gestaltete Bewilligungsverfahren in Städten und Gemeinden statt eines flickenteppichartigen Regulierungschaos. 
  • Echte ÖV-Integration: Tiefe Einbindung in bestehende Mobilitäts-Apps, MaaS-Plattformen (Mobility-as-a-Service) oder auch MaaF-Lösungen inklusive gemeinsamer Infrastrukturhubs. 
  • Gleichberechtigung im Verkehrsmix: Die Anerkennung von Shared Mobility als öffentliches Interesses und Teil des Service Public.
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